Buchempfehlungen – Geschichte und Ahnenforschung

Wer in Mecklenburg Ahnenforschung betreibt, wird schnell feststellen, dass mit der digitalen Suche in Kirchenbüchern schon bei der Mitte des 18. Jahrhunderts wieder Schluss ist.
Bereits in Tipps und Tricks – Kirchenbücher habe ich euch einige Links vorgestellt, die bei der Suche weiterhelfen können.
Wer dann nicht weiter kommt, hat ab hier zwei Möglichkeiten: aufgeben – oder in die Geschichte eintauchen und die Region verstehen lernen, in der die Ahnen gelebt haben.

In meinem Fall war erstmal im 16. Jahrhundert Schluss – woraufhin ich mich für das Selbststudium Geschichte entschieden habe. Dabei konnte ich tolle Bücher entdecken und neue Erkenntnisse sammeln.
Angefangen habe ich als Einstieg mit einem geschichtlichen Überblick von Deutschland:
Wir Deutschen – Eine Reise zu den Schauplätzen der Vergangenheit (YouTube)

Weiter ging es dann mit folgenden Büchern – alle samt phantastisch geschrieben! Falls Interesse besteht, verlinke ich euch hier den Anbieter „bücher.de“ (keine bezahlte Werbung).

Ferdinand Seibt – Glanz und Elend des Mittelalters
„Eine faszinierende und spannende Lesereise durch vergangene Zeiten Diese aufregende Lesereise führt in eine ferne Zeit, die geprägt war von Angst und Aberglauben, aber auch großer Lebensfreude. Doch die scheinbar gemächliche Welt des Mittelalters erweist sich als ein Zeitalter unaufhörlicher Veränderungen. Dem bekannten Historiker Ferdinand Seibt (1927-2003) gelingt es mühelos, den Leser in diese Welt zu entführen. Wie er das Leben der kleinen Leute und der mächtigen Herren, die politischen Ereignisse und die gesellschaftlichen Umbrüche jener Zeit beschreibt ist ein reines Lesevergnügen.“ – Bücher.de

Chris Wickham – Das Mittelalter
„Bei weitem die beste einbändige Gesamtdarstellung des Mittelalters.“ Paul Freedman, Yale University
1000 Jahre europäisches Mittelalter: Souverän schildert und deutet Chris Wickham eine der bedeutendsten weltgeschichtlichen Epochen neu. Eine ebenso präzise wie grandiose Darstellung eines Jahrtausends, das uns bis heute prägt.
Zwischen dem Zusammenbruch des weströmischen Reichs und der Reformation liegt eine 1000-jährige Periode gewaltiger Umwälzungen. In einer elegant geschriebenen, umfassenden Darstellung präsentiert Chris Wickham das europäische Mittelalter als eine Epoche gewaltigen…mehr

Rolf Hammel-Kiesow, Matthias Puhle, Siegfried Wittenburg
Wie entstand die Hanse und warum war sie so erfolgreich? Niederdeutsche Kaufleute aus rund 200 Städten zwischen IJselmeer und Peipussee dominierten vom 13. bis zum 16. Jahrhundert den europäischen Handel von Nordwestrussland bis England und verhandelten ihre Waren von Skandinavien bis Portugal, Italien und in die Ukraine. Die Autoren entwerfen ein anschauliches Bild von Handelswegen und -waren, Schifffahrt und Politik, von der Zusammenarbeit mit und dem Kampf gegen Territorialfürsten, von Seeräubern und dem langen Nachleben der Hanse bis heute. Bedeutende Hansestädte werden in dem reich…mehr

Erich Meuthen – DAs 15. Jahrhundert
Vielleicht gibt es Zeitabschnitte, die einheitlicher (und eintöniger) und deshalb inhaltlich leichter zu fassen sind als das 15. Jahrhundert. Sieht der Historiker seine Aufgabe allerdings nicht in trister Simplifikation – und Claudia Märtl und Erich Meuthen tun dies ganz bestimmt nicht -, wird eine Zeit der Vielfalt für ihn zum spannendsten Gegenstand, den er sich denken kann, der ihn aber auch von Mal zu Mal in seiner Einsicht zurückhaltender und nachdenklicher macht.
Das Buch richtet sich an Studierende und Dozenten des Fachs Geschichte mit Schwerpunkt Mittelalterliche…mehr

Für den Einstieg sollten diese Bücher bereits hilfreich sein.
In der nächsten Ausgabe zeige ich euch weitere tolle Bücher, um Ahnen und ihr Leben besser verstehen zu können.

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Paleica sagt:

    wow, das ist echt ein spannendes thema. ich wüsste ja auch gern mehr über meine vorfahren, aber ich wüsste nichtmal, wo ich überhaupt anfangen sollte.

    Gefällt 1 Person

  2. Das stimmt. Das Thema macht auch etwas süchtig 😉
    Wenn du Angaben von Eltern, Großeltern und Urgroßeltern hast, kannst du bis ca. 150 Jahre zurück beim zuständigen Standesamt in Form von Anfragen forschen. Nebenbei kannst du in Kirchenbüchern (katholisch oder evangelisch) Geburten vor 1910 einsehen (Anbieter wie Ancestry machen das gegen eine Gebühr möglich). Wegen Datenschutz müssen Sperrfristen beachtet werden.
    Schau doch mal, was du alles hast oder durch die Familie erfahren kannst, dann helfe ich dir gern bei deinem Anfang.

    Gefällt mir

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