Tipps und Tricks – Daten und Methoden

Als ich mit der Ahnenforschung begann, herrschte noch ein reges Chaos in meinen gesammelten Daten und Recherchewegen.
Über die Zeit spielte sich aber eine verbesserte Arbeitsweise ein, so das ich heute anderen Neulingen in der Ahnenforschung meine Hilfsmittel vorstellen kann.
Hier fasse ich nun alle Methoden zusammen, die mir persönlich geholfen haben.

Was man für eine erfolgreiche Recherche benötigt, ist eine riesige Portion Geduld, ein bei sich geführtes Notizheft mit funktionierenden Kullis und mobile Internetgeräte – der Laptop zu Hause wird nicht reichen, denn auch unterwegs fallen einem Ideen ein, die man zum Beispiel direkt auf seinem Smartphone prüfen kann.
Und genau so sieht das noch heute aus: wenn ich morgens in der U-Bahn zur Arbeit sitze, fällt mir irgendein Hinweis ein und den google ich dann direkt auf dem Weg. Dann wird das Ergebnis notiert und wenn die Zeit es zulässt, arbeite ich abends am Laptop weiter.

In erster Linie nutze ich Google für die Suche. Das kleine hilfreiche Post-it-Tool Sticky Notes nutze ich für die Sammlung von Seiten, mit denen ich mich zu einem späteren Zeitpunkt befasse, sowie Notizen über Städte und Kirchspiele.

Es gibt unendlich viele Ahnenforschungsseiten und Online Portale im Internet. Ancestry zum Beispiel. Hier wird einem neben einer Stammbaumerstellung, die Nutzung von Kirchenbüchern für die Suche nach Verwandten zur Verfügung gestellt. Der Halbjahrespreis von ca. 60 Euro (hier gibt es immer mal wieder Angebote), war für mich im ersten Jahr völlig ok, da ich ständig in den Kirchenbüchern gesucht habe. Mittlerweile nutze ich die aktive Mitgliedschaft nur monatlich und nur dann, wenn ich einige gesammelte Hinweise in den Büchern erforschen muss. Die Kirchenbuchsuche ist zwingend erforderlich, da die Standesamt-Daten erst seit ca. 150 Jahren existieren und mit Taufe, Heirat und Bestattung eine Menge soziale Einblicke in Familien gewähren. Dazu schreibe ich noch eingehender im Artikel ,,Tipps und Tricks – Kirchenbücher“.

Es gibt noch weitere hilfreiche Online Portale wie z.B. myHeritage oder Ahnenforschung.de – die meisten Ergebnisse habe ich bei meiner Suche aber bei Ancestry gefunden.

Ancestry ist sehr übersichtlich und hat einige gute Funktionen. Viele Amerikaner und Kanadier nutzen das Portal um Ihre Auswanderungsgeschichte zu rekonstruieren. Wenn man im Suchfeld einen Namen eingibt, werden Ergebnisse angezeigt, die mal irgendwann von Nutzern zu den Seiten in den Kirchenbüchern verlinkt wurden. Hier muss man sehr genau prüfen, ob die Angaben stimmen, und berücksichtigen, dass viele Nicht-Deutsch-Sprachler, mit besten Gewissen Daten verknüpft haben. Aber auch dazu wird ausführlicher in ,,Tipps und Tricks – Kirchenbücher“ berichtet.

Für die Mecklenburger Region habe ich auch einige Heimatvereine im Internet gefunden. Wie z.B. die Seite heimatverband-mv.de, geschichtsverein-mecklenburg.de oder museumsverbund-mv.de.
Persönlichen Kontakt hatte ich aber nur zum Verein für Mecklenburgische Familien- und Personengeschichte, kurz mfpev.de.
Der Verein ist sehr nett und hilfsbereit und hat mir alle offenen Fragen geduldig beantwortet.

Da ich die meiste Zeit ohne Unterstützung geforscht habe, halfen mir Seiten wie emecklenburg.de, kirche-mv.de und GenWiki (genealogische Lexikon) sehr, um Mecklenburg besser zu verstehen – denn ohne das Verständnis für die Region wäre ich nie soweit gekommen.

Zum Schluss der Hilfsmittelaufzählung ist Google Books unbedingt zu erwähnen, denn durch die Volltextbücher konnte ich auch dort einige Hinweise und sogar Personen finden.

Falls ihr Fragen zur Mecklenburg-Suche habt, meldet euch gerne. Neben Mecklenburg suche ich auch für anderen Familien in Pommern, Ostpreußen, Posen und Schlesien und versuche euch auch gerne weiter zu helfen.

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